Dr. Beate Kusche

kusche@saw-leipzig.de

Curriculum vitae

1994–2000 Magisterstudium: Mittlere und Neuere Geschichte, Historische Hilfswissenschaften/Archivwissenschaft und Soziologie an der Universität Leipzig
2000–2001 Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Leipzig
2001–2003 Promotionsstipendium bei der Gerda Henkel Stiftung im Humanismusschwerpunktprogramm
2003–2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Leipzig
2008/2009 Promotion zum Dr. phil. im Fach Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Leipzig
2009–2013 Selbstständige Tätigkeit: u.a. Wissenschaftliche Recherchen im Stadtarchiv Leipzig im Rahmen des Forschungs- und Publikationsvorhabens zur tausendjährigen Stadtgeschichte Leipzigs; Mitarbeit an der Neukonzeption der Städtischen Sammlungen der Lutherstadt Wittenberg (Auftraggeber: SALEG mbh, im Auftrag der Lutherstadt Wittenberg)
WiSe 2010/11 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Universität Leipzig (Lehrbeauftragte)
WiSe 2011/12 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Universität Leipzig (Lehrbeauftragte)
2012–2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Das ernestinische Wittenberg: Stadt und Universität 1486–1547“ an der Stiftung LEUCOREA Wittenberg
seit 2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Akademievorhaben „Briefe und Akten zur Kirchenpolitik Friedrichs des Weisen und Johanns des Beständigen 1513 bis 1532. Reformation im Kontext frühneuzeitlicher Staatswerdung“ an der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

Publikationen

Monographien „Ego collegiatus“ – Die Magisterkollegien an der Universität Leipzig von 1409 bis zur Einführung der Reformation 1539. Eine struktur- und personengeschichtliche Untersuchung, 2 Teilbände (= Beiträge zur Leipziger Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte Reihe A Bd. 6), Leipzig 2009.
zusammen mit Armin Kohnle (Hgg.), Professorenbuch der Theologischen Fakultät der Universität Wittenberg 1502 bis 1815/17 (LStRLO 27), Leipzig 2016.
Aufsätze zusammen mit Markus Cottin, Zwischen Universität und Stift – Die Karriere des Preußen Martin Fuhrmann im mitteldeutschen Raum (1468–1509), in: Neues Archiv für sächsische Geschichte 75 (2004), S. 21–51.
Stiftungen für das eigene Seelenheil und zum Nutzen des Kollegs – Anniversarstiftungen Leipziger Universitätsprofessoren aus der Zeit der Vorreformation, in: Universitätsgeschichte als Landesgeschichte. Die Universität Leipzig in ihren territorialgeschichtlichen Bezügen. Tagung der Historischen Kommission der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig vom 7. bis 9. Oktober 2004, hrsg. von Detlef Döring (= Beiträge zur Leipziger Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte Reihe A Bd. 4), Leipzig 2007, S. 313–336.
zusammen mit Henning Steinführer, Die Bauten der Universität Leipzig von 1409 bis zum Beginn des Dreißigjährigen Krieges, in: Geschichte der Universität Leipzig 1409–2009, Bd. 5: Geschichte der Leipziger Universitätsbauten im urbanen Kontext, hrsg. von Michaela Marek und Thomas Topfstedt, Leipzig 2009, S. 11–50.
Gemeinschaftliches Wohnen, Studieren und Arbeiten in den Magisterkollegien an der Universität Leipzig am Beginn der Frühen Neuzeit, in: Gastlichkeit und Geselligkeit im akademischen Milieu in der Frühen Neuzeit, hrsg. von Kirsten Bernhardt, Barbara Krug-Richter und Ruth-E. Mohrmann, Göttingen 2013, S. 13–34.
zusammen mit Armin Kohnle, Die Wittenberger Theologische Fakultät in ihrer Anfangszeit. Beobachtungen zu Strukturen, Personal und Profil, in: Selderhuis, Herman J./Waschke, Ernst-Joachim (Hgg.), Reformation und Rationalität (Refo500 Academic Studies, Bd. 17), Göttingen 2015, S. 27–42.
Der Leipziger Rat und die Verwaltung der Stadt Leipzig in der Frühen Neuzeit, erscheint in: 1000 Jahre Leipzig – Geschichte der Stadt Leipzig, Bd. 2: Von der Reformation bis zum Wiener Kongress, ca. 32 Seiten (im Druck).

Mitgliedschaften

Leipziger Geschichtsverein e.V. (Vorstand)
Redaktion „Leipziger Stadtgeschichte. Jahrbuch des Leipziger Geschichtsvereins“